29.09.11: Damit es im Bus nicht kracht...
(Pressebericht - MZ) NEUENKIRCHEN-ST. ARNOLD. Die Kinder stehen gespannt am Bordstein und schauen dem anfahrenden Schulbus entgegen. Der Bus schwenkt zur Kurve und reißt alle Kegel, die zuvor am Bordsteinrand gestanden haben, mit sich. „Seht ihr, wie weit der Bus einschwenken muss? Wenn ihr jetzt am Bordsteinrand gestanden hättet, wäre ein schlimmer Unfall passiert.“ Reinhold Buskamp von der Firma Husmann erklärt den Schülern der 5. Klassen des Arnold-Janssen-Gymnasiums an diesem Mittwochmorgen das richtige Verhalten im und am Schulbus.
Das gibt es jedes Jahr an den Schulen in Neuenkirchen. „Ihr müsst mindestens einen Meter Abstand halten vom Rand, damit euch nichts passieren kann“, sagt Buskamp. Doch die eigene Sicherheit der Kinder beginnt viel früher, weiß der erfahrene Busfahrer. „Wenn ihr morgens zu spät dran seid und alles in Hektik macht, dann passieren leichter Unfälle auf dem Weg zum Bus. Deswegen solltet ihr morgens immer pünktlich und ganz entspannt den Tag beginnen.“
Anschließend wird es spannend für die Kinder. Sie dürfen sich einmal hinter das Lenkrad des Busses setzen. „Schau mal durch den Spiegel. Siehst du die Kiste rechts?“, fragt Sandra Altenhülsing von der Firma Husmann. Den Kindern soll der Tote Winkel rechts vom Bus simuliert werden. In dem passenden Winkel ist eine Kiste aufgestellt. Erst mit reichlich Kopfstrecken können die Kinder die Kiste erkennen.\Für Reinhold Buskamp ist das Training sehr effektiv. „Wir merken immer wieder, dass die Kinder, die das Training mitgemacht haben, sich besser verhalten und die Tipps auch wirklich verinnerlichen.“
(Mit freundlicher Genehmigung von www.westline.de)


