15.10.11: Menschenwürde und Scham
Wer kennt diese Erfahrung nicht: sich zu schämen, weil Mitmenschen uns verletzt haben, wenn uns an-geblich Einfaches nicht gelingt, wenn wir „versagen“ im Alltag, wenn wir „Fehler“ machen? Das gilt gleichermaßen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Folgen dieser beschämenden Situationen sind oft unabsehbar groß. Wir ziehen uns in uns zurück, Depression, Mobbing, vielleicht sogar Verhaltensweisen wie Sucht und/oder Gewalt sind denkbar und realistisch.
Wie können wir im Miteinander das Entstehen von Scham verhindern? Wie können wir lernen, mit Beschämung umzugehen? Und wie können wir in der Schule unseren Schülerinnen und Schülern achtsam und respektvoll begegnen, ohne sie zu beschämen und in ihrer Menschenwürde zu verletzen?
Antworten auf diese Fragen und Anregungen für eine kritische Auseinandersetzung gibt uns an diesem Abend Herr Dr. Stephan Marks, Sozialwissenschaftler, Supervisor und Fortbildner vom Freiburger Institut für Menschenrechtspädagogik.
Termin:
Mittwoch, dem 23. November 2011 um 19.30 Uhr in der Pausenhalle des Arnold-Janssen-Gymnasiums
Das Einladungsschreiben zu dieser Veranstaltung [154 KB]


